Vata-Störung – Meist Ursache für schlechten Schlaf

“Wie ein Murmeltier!” Wer das auf die morgendliche Frage: “Gut geschlafen?” antworten kann, hat es gut, denn der optimale Schlaf-Verlauf – problemlos einschlafen, träumen, tief ausruhen und am Morgen voller Tatendrang aufwachen – ist für viele ein Wunschtraum.

Dass man nicht wie auf Knopfdruck einschlafen kann, ist ganz normal. Auch nächtliches Erwachen und der Gang zur Toilette ist mit fortgeschrittenem Alter (des VATA-Lebensabschnittes) üblich und noch keine Schlafstörung. Probleme mit dem Schlafen kann man grob in vier Gruppen einteilen.

Ein- und Durchschlafstörungen:

Körperliche Erkrankungen, wie beispielsweise das Restless-Legs-Syndrom mit starkem Bewegungsdrang, oder psychische Probleme können die Ursache sein. Hier sollte der Fokus auf die Vata-Konstitution gelegt werden, die die innere Unruhe bringt. Auch der falsche Umgang mit dem Schlafbedürfnis sollte beleuchtet werden.

Übermäßige Tagesmüdigkeit:

Ursachen hierfür sind meistens kurze Unterbrechungen des Nachtschlafs, die dem Betroffenen nicht bewußt werden. Häufig sind Schlafapnoen, also kurze Atemaussetzer während des Schlafs, die Ursache für diese Unterbrechungen. Bei dem Gefühl von Schwere im Körper kann auch eine Erhöhung des Kapha-Doshas der Grund sein. Eine Regulierung durch Reduzierung von Kapha würde dann mehr Vitalität und Aktivität bringen.

Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus: 

Wer Schichtarbeit leistet, ist häufig davon betroffen. Ähnlich ist der “Jet-Lag”, den jeder kennt, der auf Reisen schon einmal mit größeren Zeitverschiebungen zu tun hatte. Auch hier wirkt durch die Leichtigkeit des Luft / Äther-Bereichs eine Erhöhung des Vata-Doshas

Schlafgebundene Störungen:

Hier tritt während des Schlafens eine Störung auf. Am bekanntesten ist das Schlafwandeln. Andere typische Störungen sind nächtliches Aufschrecken, Zähneknirschen oder Alpträume.

Wenn die Störungen länger als sechs Wochen anhalten oder wenn sie körperliche oder psychische Erkrankungen nach sich ziehen, sollte man zum Arzt gehen. Warnsignale sind ein erhöhter Blutdruck, Reizbarkeit oder Kopfschmerzen.  

Wenn eine Krankheit als Ursache für die Schlaflosigkeit ausgeschlossen wurde, sollte man sich an nachstehende Regeln halten:

  • * Leben nach persönlichem Schlaf-Wach-Rhythmus
  • * Regelmäßigkeit
  • * Schlafzimmer abdunkeln und vor Lärm schützen
  • * Zimmertemperatur optimal zwischen 16 und 18 Grad
  • * Raumklima mit gesunder Luftfeuchtigkeit verhindert Kopfschmerz
  • * keine Koffeinhaltigen Getränke vor dem Schlafengehen
  • * ebenso Alkohol und schwere Mahlzeiten
  • * wer mag eine kurze Meditation mit entspannter Musik
  • * warme Bäder mit Lavendelblüten
  • * vor dem Schlafengehen (22 Uhr) eine Tasse warme Milch mit Honig – reduziert VATA und steigert KAPHA
  • * sieben Stunden Schlaf reichen grundsätzlich aus
  • * Kapha-Konstitutionen sollte vor 6 Uhr aufstehen, damit sie mit Schwung in den Tag starten
  • * Vata- und Pitta-Konstitutionen sollten gern nach 6 Uhr aufstehen, damit sie die Ruhe des Morgens für sich positiv nutzen können.

Weitere Infos und Regenerations-Behandlungen zum Thema Schlafstörung und Burnout erhalten Sie HIER

Haben Sie persönliche Fragen? Bitte kurze Mail an uns über info@ayurvedapur.de oder Telefon 04523 – 40 36 67

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