Garam Masala – Indische Gewürzmischungen selbst herstellen

Garam masala (Hindi: गरम मसाला, garam masālā; dt.: heißes Gewürz)  ist eine Mischung von meistens gemahlenen Gewürzen zur Zubereitung von Currys in der indischen Küche.

Die traditionellen Mischungen enthalten Gewürze, die nach der ayuvedischen Heilkunde den Körper erhitzen. Dazu zählen, neben anderen, schwarzer Kardamom, Zimt, Gewürznelke, schwarzer Pfeffer und Kreuzkümmel. Nahezu jede Familie hat ein eigenes Rezept, wobei die „modernen“ Mischungen auch Gewürze wie Fenchel oder grünen Kardamom enthalten, die eher kühlende Wirkung haben. Die unzerkleinerten Zutaten werden üblicherweise zunächst trocken in einer Pfanne geröstet, damit die ätherischen Öle und Geschmacksstoffe freigesetzt werden und nach Abkühlung anschließend im Mörser zerstoßen oder in einer Gewürzmühle gemahlen, sie kann aber auch unzerkleinert mit ganzen Gewürzen verwendet werden. Die Mischung ist gut verschlossen mehrere Monate haltbar.

Garam masala hat eine tabakbraune Farbe und wird wegen des starken Aromas vor allem bei Fleischgerichten verwendet. Dabei kann die Würzmischung entweder in heißem Fett angeröstet werden, bevor das Fleisch angebraten wird, meistens wird sie jedoch erst zu Ende des Kochvorgangs hinzugegeben. Viele indische Rezepte verwenden Garam masala eher sparsam und als Komponente, die den Grundgeschmack liefert. Die meisten Gerichte enthalten daher noch weitere Gewürze.

Die Auswahl der verwendeten Gewürze bestimmt das Aroma des Garam Masala. Schärfe wird durch Zugabe von Chili erreicht, auch die Zugabe von Koriandersamen oder Safran ist möglich.

(Quelle: Wikipedia)

Rezept “Garam Masala”

90 g Koriandersamen

je 20 g schwarzer und weißer Pfeffer

20 g Zimtstangen

je 20 g grüne und braune Kardamomkapseln

4 Lorbeerblätter

15 g Fenchelsamen

8 Nelken

5 g Muskatpulver

50 g Kreuzkümmel

Zutaten mischen und in einer feuerfeste Form im Ofen ohne Fett sanft anrösten ca. eine halbe Stunde sanft anrösten. Darauf achten, daß die Gewürze nicht verbrennen, sondern lediglich ihr Aroma entfalten. Danach abkühlen lassen und in eine luftdicht verschließbare Gewürzdose füllen. Bei Bedarf immer frisch mörsern oder vorher in kleinen Mengen in einer Mühle malen.

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