Ayurvedapur Blog - Ayurveda Massage Therapie Kochschule Lübeck Hamburg Kiel und mobil

Gedankenlos meditieren?

Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

Buddha

Als ich gestern Abend ein paar Momente Zeit für mich fand und mich entspannt in ein lauschiges Eckchen zurückzog, begannen die Gedanken über den Tag. Meist ist es kein Problem, in einer Meditation alles hinter mir zu lassen und mich auf mich zu konzentrieren  – gestern nicht! Somit habe ich eine Atem- und Meditationsübung angewandt, die mir immer in meinen Coachings hilft, Gedanken zu identifizieren. Aber wozu ist dies wichtig – oder gar nötig?

Nach der ayurvedischen Lehre werden Gedanken den Elementen Luft und Äther – der Konstitution VATA – zugeordnet. Zu viele Gedanken bringen somit unser VATA aus dem Gleichgewicht und zeigen sich z.B. durch Schlafstörungen, Kältegefühl usw. Da Körper und Geist zusammengehören ist somit eine Vata-Störung die Grundlage körperlicher Beschwerden – in Folge dann Krankheiten und chronische Beschwerden. Positiv auf Geist und Körper wirken Meditationen und Entspannungsübungen, wie anfangs bereits angesprochen.

Aber wozu nun die Gedanken “genau benennen” und “wie geht das?”:

Je mehr Sie sich auf EINEN Gedanken konzentrieren, desto mehr Aufmerksamkeit und Energie bekommt er. Kreisen also meine gesamten Gedanken um ein Thema, so haben Sie die Möglichkeit durch die genaue Definierung, die Gedanken einzeln zu benennen und zu bewerten.

Setzen Sie sich somit einfach entspannt hin, Rücken gerade und Ihre Hände mit geöffneten Handflächen nach oben sanft und entspannt auf die Oberschenkel ablegen. Schließen Sie Ihre Augen und beobachten Sie Ihre Atmung. Atmen Sie nun bewußt ein und aus und bei jeder Einatmung tauchen Sie weiter in sich selbst ein. Irgendwann kommen Gedanken und sobald dies geschieht, sagen Sie einfach nur innerlich “DENKEN” und führen dann Ihre Aufmerksamkeit wieder zurück zur Atmung. Sie werden bemerken, daß nun Gedanken genauer werden, Sie sie genauer benennen können. Wenn dies so ist sagen Sie sich innerlich z.B. Worte, wie “BEWERTEN” oder “PLANEN” oder “WÜNSCHEN” und wie auch immer sich Ihre Gedanken gerade zeigen, lassen Sie dies zu, gestalten die “Überschrift” jedoch einfach und mit EINEM Wort. Vergeben Sie Ihre persönliche Überschrift spontan und ohne große Gedankenabschweife – verschwenden Sie keine Zeit mit einer Ergründung.

Wenn ein negatives Gefühl bei Ihren Gedanken auftaucht, nehmen Sie sich vor, dies entweder in diesem Moment oder zu einem späteren Zeitpunkt genauer zu erforschen und dann ebenfalls mit einer Bewertung abzuschließen. In einer Meditation haben Sie die Möglichkeit, negative Gedanken und Emotionen zu positiven Emotionen umzupolen, also nutzen Sie ein “ich kann gar keinen klaren Gedanken fassen” und konzentrieren sich auf jeden einzeln kommenden Gedanken. Es ist Ihre Chance! Nehmen Sie sich für Ihre Chance bei dieser Meditation und Atemübung etwa fünfzehn Minuten Zeit.

Wenn Sie dieses Thema interessiert, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung und wünsche Ihnen einen wundervollen Tag.

Herzlichst

Ihre

Imke Christoph

Ayurveda-Therapeutin – Freigeist & MentalCoach

AYURVEDAPUR – Ayurveda für die Sinne –

http://www.ayurvedapur.de

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.

See also:

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de http://www.wikio.de
Follow

Get every new post delivered to your Inbox

Join other followers